Hilflosigkeit in Stärke verwandeln
Focusing als Basis einer Metapsychotherapie, Band I
Johannes Wiltschko

Johannes Wiltschko und Katrin Tom-Wiltschko
Focusing
„Wie wir in einer ungesicherten Welt zu Hause sein können“
Berlin, epubli bei Holtzbrinck
2022, 1. Auflage
ISBN 978-3-7545-5706-6
€ 19,80
Was schlicht „Focusing“ genannt wird, zeigt Ihnen, wie es geht, Kopf und Körper – man kann auch sagen: Kopf und Herz, Kopf und Bauch – in ein Zwiegespräch und damit in Einklang zu bringen.
Dieses Buch ermutigt Sie, gegen den Strom des Üblichen, des gesellschaftlich Geforderten, von anderen Erwarteten zurück zur Quelle zu finden, aus der Eigenes, Neues, Lebenswichtiges entspringt. Neues, noch nicht Vorhandenes wird allerorten gebraucht: politisch, organisatorisch, in Beziehungen, im eigenen Leben.
Inhalt und Leseprobe
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Eine Flussreise: gegen den Strom, hin zur Quelle (JW)
Wie focusingorientiertes Schreiben Heimat und Reise zugleich sein kann (KT-W)
Focusing
Politisches
Focusing-Therapie
Glossar · Übungsanleitung: Der focusingspezifische Wandlungsprozess von „Inhalten“ · Quellenangaben · Erwähnte Literatur
Aus dem Vorwort „Eine Flussreise: gegen den Strom, hin zur Quelle“ von Johannes Wiltschko:
Dieses Buch ist ein merkwürdiges „Fachbuch“ über Focusing und Psychotherapie – oder vielleicht eher eine Erzählung darüber, wie man in unserer ungesicherten Welt zu Hause sein kann.
Mit diesem Buch laden wir Sie auf eine Flussfahrt ein: gegen den Strom, zurück zur Quelle. Gegen den Strom des Üblichen, des gesellschaftlich Geforderten, von anderen Erwarteten. Hin zur Quelle, aus der Eigenes, Neues, Lebenswichtiges entspringt. Neues, noch nicht Vorhandenes wird allerorten gebraucht: politisch, organisatorisch, in Beziehungen, im eigenen Leben. Und Psychotherapie ist eine Parabel über das Leben – denn mit nichts weniger hat sie zu tun.
Das Fahrzeug, mit dem wir uns zurück zur Quelle begeben, heißt Focusing. In diesem Buch erfahren Sie, wie dieses Fahrzeug funktioniert: im täglichen Leben ebenso wie in der Psychotherapie. Es zu bedienen, wäre eigentlich nicht so schwierig. Seine Funktionsweise zu verstehen, ist allerdings schon wesentlich anspruchsvoller, weil ungewohnt: Sie verträgt sich nicht mit den vertrauten Denk- und Handlungsweisen. Deshalb wird das, was in und hinter dem Wort „Focusing“ steckt, oft missverstanden.
Verstehen ist mehr als Erklären, mehr als Begründen. Es ist umfassender, tiefer, denn es schließt Ihr jeweils augenblickliches, konkretes Erleben mit ein. Verstehen ist ein Sinn-Machen. Der liegt nicht in den gedruckten Sätzen selbst und ihrem sauberen, logisch aufeinander bezogenen „sachlichen“ Zusammenhang. Sinn kann dann in Ihrem Erleben entstehen, wenn Sie die Sätze auf sich wirken lassen und sie so ihre für Sie stimmige Bedeutung entfalten können.
Wenn sich Sätze nicht unmittelbar verbinden mit gefühlten, gespürten persönlichen Bedeutungen, bleiben sie leer. Was schlicht „Focusing“ genannt wird, zeigt Ihnen, wie es geht, Kopf und Körper – man kann auch sagen: Kopf und Herz, Kopf und Bauch – in ein Zwiegespräch und damit in einen Einklang zu bringen. Erst dann beginnen Worte zu leuchten und Sätze zu klingen.
Vollständiges Inhaltsverzeichnis und Leseprobe als PDF
Focusing als Basis einer Metapsychotherapie, Band I
Johannes Wiltschko
Nicht-Wissen als Quelle von Veränderung. Focusing als Basis einer Metapsychotherapie, Band II
Johannes Wiltschko
Eine schulenübergreifende Methode für Psychotherapie und Alltag
Eugene T. Gendlin und Johannes Wiltschko
Eugene T. Gendlin über die Praxis körperbezogenen Philosophierens
Johannes Wiltschko (Hrsg.)